Pressemitteilung

CDU fordert Räumung des Bahnhofsvorplatzes Lichtenberg

Ben­ja­min Hud­ler, Vor­sit­zen­der der CDU Fried­richs­fel­de und Rum­mels­burg, for­dert schnel­les Han­deln der Ver­ant­wort­li­chen: »Die Situa­ti­on am Bahn­hof ist untrag­bar für ÖPNV-Nut­zer und Obdach­lo­se. Die bis­he­ri­gen Sozi­al­maß­nah­men sind offen­kun­dig geschei­tert. Der Bezirks­bür­ger­meis­ter muss sei­ne Blo­cka­de auf­ge­ben, damit Sicher­heit und Ord­nung wie­der­her­stellt wer­den kön­nen. Auch eine Rei­ni­gung durch die BSR muss kurz­fris­tig erfol­gen.«

Seit meh­re­ren Wochen wird der Bahn­hofs­vor­platz von Men­schen bewohnt, die sich dort mit Sperr­müll­mo­bi­li­ar ein­ge­rich­tet haben. Nut­zer von S-Bahn und BVG beschwe­ren sich über Gerü­che, Ver­schmut­zung, Beläs­ti­gun­gen und die Zweck­ent­frem­dung von Fahr­rad­stän­dern.

Der Lich­ten­ber­ger CDU-Kreis­vor­sit­zen­de Prof. Dr. Mar­tin Pät­zold betont: »Obdach­lo­se Men­schen brau­chen unse­re Unter­stüt­zung. In der Unter­kunft in der Paul-Gesche-Stra­ße und am Tages­treff in der Weit­ling­s­tra­ße gibt es kon­kre­te Hil­fe. Die Beset­zung des öffent­li­chen Rau­mes ist jedoch nicht akzep­ta­bel. Innen­se­na­tor Gei­sel und Bezirks­bür­ger­meis­ter Grun­st müs­sen hier dem Ein­druck eines Rechts­staats­ver­sa­gens klar ent­ge­gen­tre­ten.«

Die CDU-Frak­ti­on in der Lich­ten­ber­ger BVV wird den Bezirks­bür­ger­meis­ter in der Sit­zung am 22. August 2019 zu sei­nem Unter­las­sen bei der Räu­mung befra­gen.

Herausgeber: CDU Friedrichsfelde | 14. August 2019

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